Einladung zur Begehung und Diskussion zur Cornelsenwiese am 12. August 2019, 17 Uhr

Die Links-Fraktion der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf und die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V. laden für den 12. August 2019, zur Begehung und Diskussion rund um die Bebauung der Cornelsenwiese ein. Treffpunkt ist 17 Uhr am Franz-Cornelsen-Weg/Wiesbadener Straße (Einladungstext der Links-Fraktion der BVV).  Dabei geht es um die Diskussion, wie die Cornelsenwiese als öffentliche Grünfläche erhalten werden und gleichzeitig der dringend benötigte Wohnraum geschaffen werden kann.

Darüber hinaus wurden auch die anderen, demokratischen Fraktionen der BVV sowie die Presse eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn an dem Tag möglichst viele Freunde der Erhaltung der Grünflächen mitdiskutieren.

Unsere Bürgerinitiative hat auch ein Flugblatt mit den wichtigsten aktuellen Informationen erstellt Flugblatt „Rettet die Cornelsenwiese – Es geht um die Entscheidung“. Mit diesem können Sie auch gern alle Interessierten informieren und die Informationen weiterleiten.

Bei der demnächst stattfindenden finalen Abstimmung in der BVV kommt es auf die Haltung der CDU an. Die CDU muss sich jetzt entscheiden, ob sie zugunsten der Bürger für den Erhalt der Wiese stimmt und damit zu einer Haltung findet, die den Anforderungen von Klima- und Naturschutz gerecht wird.

Unterstützen Sie die CDU-Verordneten bei diesem Entscheidungsprozess. Schreiben Sie ihnen Mails oder wenden Sie sich telefonisch an die Verordneten. Einen kurzen Text dafür finden Sie hier. Telefonnummern und Adressen finden Sie im Internet unter BVV CW, u. a.

Susanne Klose, Tel. 821 40 24 o. 0172/189 62 64, E-Mail: klosesusanne@gmx.de

Hans-Joachim Fenske, Tel. 0170/455 50 00, E-Mail: Fe110@t-online.de

Christoph Brzezinski, E-Mail: mail@christoph-brzezinski.de

Die Umgebung der Cornelsenwiese ist im Umweltatlas bereits als Gebiet mit sehr hoher Mehrfachbelastung und am stärksten belastetes Gebiet in Wilmersdorf ausgewiesen (Ausschnitt aus dem Umweltatlas Berlin 2019). Helfen Sie uns die letzte Grünfläche in der Umgebung als Ort für alle Menschen zu erhalten.

Vielen Dank dafür.

 

 

Eingaben gegen den Bebauungsplan noch bis 5.7.2019 möglich – Gründe für den Erhalt der Cornelsenwiese

Aktuell liegt der Bebauungplan (B-Plan) zur Cornelsenwiese im Bezirksamt aus. Noch bis zum 5. Juli können Einsprüche gegen und Anmerkungen zum B-Plan gemacht werden.

Den aktuellen B-Plan und viele weiter Informationen finden Sie unter den Seiten des Bezirksamtes unter https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/bebauungsplanverfahren/beteiligung/bebauungsplan.815018.php. Auf dieser Seite können Sie auch Ihre Eingabe und Einsprüche im Rahmen der Bürgerbeteiligung tätigen.

Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V. (BLN) zu den u.a. der BUND (LV Berlin), der NABU (LV Berlin), die Baumschutzgemeinschaft Berlin, die GRÜNEN LIGA Berlin, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (LV Berlin), das Naturschutzzentrums Ökowerk Berlin, die NaturFreunde (LV Berlin) gehören, lehnt den Bebauungsplan ab! Hier der Kommentar des BLN zum Bebauungsplan 4-57 VE,Cornelsenwiese.

Die Gründe für den Erhalt der Cornelsenwiese haben wir in der nachfolgenden Anlage aufgeführt. Gründe für den Erhalt der Cornelsenwiese

 

Die Cornelsenwiese ist weiterhin akut bedroht

Am 16. Mai 2019 haben unsere Abgeordneten in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen, dass die Planung zur Bebauung der Cornelsenwiese nicht fortgeführt wird.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsbau-in-schmargendorf-cornelsenwiese-darf-doch-nicht-bebaut-werden/24357082.html

Aber unser Bezirksbürgermeister Naumann (SPD) und sein Baustadtrat Schruoffeneger (Grüne) setzen sich ganz bewusst über die Entscheidung unserer gewählten Volksvertreter und von über 18.000 Befürwortern des Bürgerbegehrens zur Erhaltung der Grünlagen im Bezirk hinweg und führen die Planungen unbeirrt weiter. Es wird einfach so lange abgestimmt, bis das Ergebnis passt.

https://leute.tagesspiegel.de/charlottenburg-wilmersdorf/intro/2019/05/24/82488/

So wird die Demokratie von  innen zerstört, wir weiter vom politischen Betrieb desillusioniert.

Dass der größte Teil der Wohnungen mit über 16 Euro/qm Kaltmiete für Normalbürger unbezahlbar ist, interessiert dabei nicht. Hauptsache es entstehen Wohnungen (Rendite für den Investor) zu Lasten der Grünflächen im Bezirk.

Es gibt keinen guten Grund die Wiese zu bebauen, solange daneben eine große unbebaute Brache und 5 Gehminuten entfernt auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände Wohnungsbau von denselben Beteiligten rigoros abgelehnt wird.

Der Beitrag der Aktiven Bürger Charlottenburg-Wilmersdorf trifft es auf den Punkt.

https://de-de.facebook.com/AktiveBuergerCW/

Wer jetzt nicht weiß, wen er/sie am Sonntag wählen soll, es gibt auch vernünftige kleine Parteien. Entziehen Sie den Renditehaien und Grünvernichtern im Bezirk die Unterstützung.

 

Becker&Kries startet neuen Angriff auf die Cornelsenwiese

Nachdem es bis Ende letzten Jahres so aussah, als wäre die letzte freie größere Grünfläche in unserem Kiez gerettet, startete der Eigentümer Becker&Kries erneut einen Versuch diese zu bebauen. Und der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt plötzlich die Bebauung. Wie kommt es zu diesem plötzlichen Meinungsumschwung der politischen Akteure in unserem Bezirk trotz des von 18.000 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichneten Bürgerbegehrens zum Erhalt der Grünflächen im Bezirk? Dieses wurde von der BVV übernommen und wird nun einfach ignoriert.

In der Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss blieben die SPD und die FDP bei ihrer Meinung für die Bebauung der Wiese, während die Grünen weitgehend an ihrem Nein zur Bebauung festhielten.
Im letzten Jahr hatte die Linksfraktion noch mit Nein gestimmt. Nun enthielt sie sich allerdings, u.a. mit dem Verweis auf die Kompromissbereitschaft des Investors bei der Zahl preisgünstiger Mietwohnungen (früher 30, jetzt 33 in Planung).
Die CDU enthielt sich jetzt auch mit Verweis auf mögliche Schadensersatzansprüche des Investors, die „plötzlich“ aus den Akten hervorgehen sollen. Die Begründung ist überhaupt nicht glaubwürdig. Es droht das gleiche schäbige Spiel wie bei der Kolonie Oeyenhausen. 

Die Aussage von Becker&Kries, dass durch Dachbegrünung die Grünflächenbilanz gewahrt bleibe, erscheint uns als reine Farce. Ein Dach kann man nicht begehen, man kann dort nicht mit Kindern spielen und auch nicht die Blumen und Bäume genießen. Dies zeigt, dass der Investor die ökologischen und sozialen Aspekte der Grünfläche nicht verstanden hat und hier mit billigen Argumenten zu punkten sucht. Genauso mit seiner Behauptung, dass er gemeinnützig ist, keine Gewinne machen muss, aber eben auch keine Verluste machen darf. Eine dreiste Behauptung für jemanden, der die sanierten Bestandwohnungen für 16 Euro/qm Kaltmiete auf dem Wohnungsmarkt anbietet. Und auch mit der leicht erhöhten Zahl an preisgünstigen Mietwohnungen ist er von Verlusten weit entfernt. Bei Mieteinnahmen von mehr als 16 Euro/qm Kaltmiete für die Neubauwohungen, dürfte die Mietrendite bei mehr als 4% liegen. Für Berliner Verhältnisse ist das aktuell absolut top! Ein echter Kompromiss wäre der Bau von 70 anstelle von 100 Wohnungen und der Erhalt der letzten größeren Wiese im Kiez. Aber dazu ist der Investor nicht bereit. Angeblich lohnt sich der Bau der Wohungen dann nicht mehr. Eine glatte Lüge bei der geforderten Kaltmiete.

Für den Wohnungsbau stehen in unmittelbarer Nähe der bereits hoch verdichteten Gegend um die „Schlange“ noch die Brache auf der ehemaligen Kleingartenkolonie Wiesbaden und auch das Reemtsma-Gelände zur Verfügung. Auf letzterem Bedarf es einzig dem politischen Willen der BVV und des Bezirksamtes, um neben den bereits geplanten Gewerbeansiedlungen zusätzlichen Wohnraum auf dem Gelände zu schaffen. 30 Wohungen weniger auf dem Grundstück von Becker&Kries und die letzte große Wiese im Kiez könnte erhalten bleiben.

Die Abstimmung im Stadtentwicklungsausschuss ging so aus: 5 für Bebauung (SPD, FDP), 3 Nein (Grüne), 5 Enthaltungen (Linke, CDU). Durch ihre Enthaltung im Ausschuss haben die Linken und die CDU also ein Ergebnis zugunsten der Bebauung ermöglicht.

In der BVV-Sitzung am 16. Mai 2019, 17 Uhr findet die finale Abstimmung zur Bebauung der Wiese statt. Wenn Sie jetzt noch etwas für den Erhalt Ihrer Erholungsfläche tun wollen, wenden Sie sich an die Bezirksverordneten der CDU. Diese werden ausschlaggebend für die bevorstehende Abstimmung sein. Teilen Sie Ihren Abgeordneten Ihre Meinung für den Erhalt der Wiese mit. Die Telefonnummern, Emails und Adressen finden Sie unter
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/pa021.asp

Weitere Informationen zur Cornelsenwiese und anderen bezirklichen Themen finden Sie auf der Facebook-Seite der Aktiven Bürger Charlottenburg-Wilmersdorf (https://www.facebook.com/AktiveBuergerCW/) und der dazugehörigen Internetseite (http://aktive-buerger.berlin/).

Die Cornelsenwiese ist gerettet

 

Danke, liebe Mitstreiter!

Vier Jahre Einsatz für den Erhalt der Cornelsenwiese zwischen Wiesbadener und Dillenburger Straße haben sich gelohnt. Dieser Erfolg ist eine Ermutigung für alle, die trotz mancher Rückschläge den Glauben an die Wirksamkeit demokratischer Instrumente für die Bürgerbeteiligung nicht verloren haben.

Durch die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans, begonnen im Frühjahr 2014, sollte die Wiese bebaut werden und damit diese seit Jahrzehnten durch Schilder als geschützte Grünanlage ausgewiesene Erholungsfläche den Menschen in Schmargendorf verlorengehen.

Anwohner und andere Bürger des Bezirks Charlottenburg/Wilmersdorf haben u.a. mit einem Einwohnerantrag seither versucht, die Bebauung der Wiese zu verhindern, was umso wichtiger ist, weil mittlerweile die angrenzende Kleingartenanlage Wiesbadener Straße vernichtet ist und bebaut wird und Grünflächen im nahen Umfeld der dichten Besiedlung der Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße rar sind.

In der näheren Umgebung der Wiese wohnen viele alte Menschen und viele Familien mit Kindern, an die Wiese grenzt ein viel besuchter Kinderspielplatz. Auch wurde vor einiger Zeit der Übergang über die Wiesbadener Straße, um von einem Teil des Cornelsenwegs zum anderen zu gelangen, blindengerecht ausgebaut.

Die Wiese und der Cornelsenweg sind durch eine Senatsverordnung der 1960er Jahre und durch die Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch der Öffentlichkeit zum Wohle aller Bürger zur Verfügung gestellt.

Und darum ging es bei der erneuten Abstimmung am 22.03.2018 in der Bezirksverordnetenersammlung:
Auf Antrag der CDU soll diese Dienstbarkeit erhalten bleiben und nicht zugunsten einer Bebauung darauf verzichtet werden. Dem CDU-Antrag schlossen sich die Verordneten der Linken und der Grünen an, wo hingegen die mitregierende SPD im Bezirk und die FDP unverändert für die Freigabe zur Bebauung sind, unter Missachtung des erfolgreichen Bürgerbegehrens zum Grünflächenerhalt von 2016, das von der Beziksverordnetenversammlung übernommen worden ist. Seitdem muss dieses Bürgerbegehren bei allen Entscheidungen, die Grünflächen im Bezirk betreffen, berücksichtigt werden.

Wir danken allen, die unser Anliegen, Grünflächen in unmittelbarer Nähe von Wohnanlagen für die Bürger zu erhalten, wohlwollend begleitet und unterstützt haben. Wir danken der CDU-Fraktion, dass sie den Mut hatte, die Konsequenzen aus dem Bürgerbegehren zu ziehen, den Grünen, die von Anfang an für uns gestimmt haben, und den Linken, die sich in dieser Wahlperiode sehr engagiert für unser Anliegen eingesetzt haben.

Bürgerinitiative Cornelsenweg

Bürgerbegehren gestartet

Gemeinsam mit dem Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner, dem Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf, der Bürgerinitiative Olivaer Platz, der Mieterinitiative Schlangenbader Straße, der Bürgerinitiative Henriettenplatz („Seesener Straße“) und der Bürgerinitiative Heilbronner Str./Halensee haben wir ein neues Bürgerbegehren zum Grünflächenerhalt in unserem Bezirk auf den Weg gebracht.

Die Parteien schreiben in ihren Wahlprogrammen von „Grünflächenerhalt“, „Unterstützung für Kleingärten“,  „Umweltbewusstsein“, „Lebensqualität“ und „Bürgerbeteiligung“. Das politische Handeln in unserem Bezirk in der letzten Legislaturperiode führt diese Schlagworte ad absurdum. Charlottenburg-Wilmersdorf ist im Bezug auf Grünflächen bereits heute massiv unterversorgt (2. schlechtester Bezirk in Berlin).

Unterstützen Sie unser Bürgerbegehren, denn nur mit wohnortnahen Grünflächen zum Spielen, zur Erholung, zum Spazierengehen und für den Klimaschutz bleibt Charlottenburg-Wilmersdorf attraktiv und lebenswert!

Die Unterschriftenliste steht hier zum Download zur Verfügung:

Unterschriftenformular Bürgerbegehren

(Die ausgefüllten Unterschriftsbögen bitte an Frau Sydow, Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner e.V., Ruhwaldweg 1, 14050 Berlin)

Unterschriftsberechtigt ist, wer zum Zeitpunkt der Unterschrift

  • mind. 16 Jahre alt ist und aus Dtl. oder der EU stammt
  • polizeilich mind. 3 Monate in Charlottenburg-Wilmersdorf gemeldet ist (Haupt- oder alleiniger Wohnsitz).
  • zudem sollten die Angaben im Wesentlichen leserlich sein
  • Unterschriften und die Angaben (z. B. Vollständigkeit) sollten soweit möglich sofort überprüft werden, um Fehler zu vermeiden

Andreas P.

An der Wiesbadener Straße in Schmargendorf kein Klein-Manhattan!

von Jenny Schon

Bereits in meinem Artikel in der Kiezzeitschrift „Berlin dabei“ 16/2015 habe ich auf die Gefahren hingewiesen, die eine unsinnige und unnötige Verdichtung für Berlin bringen wird.

Als Stadtführerin besonders im Südwesten von Berlin wird mir immer wieder bestätigt, wie wunderschön gerade durch die Vielfalt der verschiedenen Orte Berlin, besonders der Südwesten, grün und gediegen ist.

Das hat natürlich seine historischen Vorgaben, die noch im Kaiserreich liegen, wo nicht nur der Adel hier seine Sommerfrische hatte, sondern auch das aufkommende Bürgertum aus Berlin sich hier wegen der guten Luft und Infrastruktur (Eisenbahn) seine Villenkolonien schuf.

Auf den noch vorhandenen Grünflächen wurden in den Jahren um den 1. Weltkrieg und danach die berühmten Reformsiedlungen geschaffen, in Zehlendorf, am Rüdesheimer Platz, die Künstlerkolonie, aber auch die Siedlungen an der Wiesbadener Straße sind heute denkmalgeschützt, so dass von Friedenau über Wilmersdorf bis nach Schmargendorf eine interessante Siedlungsgeschichte von gut hundert Jahren nachzuvollziehen ist.

Um 1960, in den Jahren um den Mauerbau, wurde auf ehemaligem Kleingartengebiet, Westberlin war eingemauert und hatte keine Erweiterungsmöglichkeiten, ein im Stil der Bauhausarchitektur und in Anlehnung an die Internationale Bauausstellung 1956 im Hansa-Viertel ein Ensemble geschaffen, dass der Architekt mit Bauhaustradition (Kreuzberg) Wilhelm Vormeier entworfen hat. Für die Genehmigung der drei sechsstöckigen Torhäuser wurde 1965 eine Senats-Verordnung erlassen, die die umgebenden Freiflächen als unüberbaubare Grünflächen ausweist.

Diese seither als geschützte Grünanlage deklarierte sogenannte Wiese am Cornelsenweg soll jetzt bebaut werden, sowie die mit altem Baumbestand umgebenen Parkplätze.

Gegen diese Bebauung hatten Bürger mit ca. 2000 Stimmen einen Einwohnerantrag eingereicht, der allerdings von der Mehrheit der BVV abgelehnt wurde. Die Bebauung wurde zwar modifiziert, jedoch der Neubau von ca. 100 hochwertigen Wohnungen in fünf- bis sechsstockigen Blöcken für einen qm-Preis von 8,50-12,50 Euro nicht reduziert oder zurückgenommen.

Wenn die Bebauung der Kolonie Wiesbaden, die an die Wiese des Cornelsenwegs anschließt, mit einer sechsstöckigen Randbebauung ab 2020 vorgenommen wird, ist eine unzumutbare, weil gesundheitsschädliche Verdichtung der Wiesbadener Straße die Folge, da in unmittelbarer Nähe die Autobahn-Überbauung Schlangenbader Straße existiert mit mehreren tausend Einwohnern und die daran anschließende Schildhornstraße eine der feinstaubbelasteten Straßen Berlins überhaupt ist.

Gegen den Raubbau und die Vernichtung von Grün im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Bürgerbegehren beantragt.

Es wird für das noch vorhandene Grün im Bezirk ein ähnlich verbindlicher Vertrag gefordert wie der Dauerwaldvertrag, den unsere Vorfahren bereits 1915 für den Erhalt des Berliner Waldes abgeschlossen haben.

Für dieses Bürgerbegehren benötigen wir ca. 10.000 Stimmen. Wir bitten daher, sich in die ausliegenden Listen gegen die Vernichtung von Grün und die Zubetonierung unseres Bezirks einzutragen.

So geht es weiter

Liebe Nachbarn!
Unser Einwohnerantrag zur Bewahrung unserer Wohnanlage mit der Cornelsenwegwiese und Erhaltung des geltenden Bebauungsplans wurde von der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg/Wilmersdorf abgelehnt.
Die betroffenen Bürger wurden eingeladen mit zwei Vertretern an einem Forum teilzunehmen, in dem die Bauplanung weiter beraten werden soll. Das Forum findet statt:

Mittwoch, 18. März 2015
18-20 Uhr
im Rathaus Charlottenburg
Lily-Braun-Saal, 2.OG
Otto-Suhr-Allee 100

Unser weiteres Vorgehen besprechen wir auf unseren wöchentlichen Treffen am Donnerstag um 19 Uhr im Restaurant Prometheus, Schlangenbader Straße 17, das nächste Treffen ist am 12.3.2015.
Wir bitten Sie, als Betroffene an diesen Treffen teilzunehmen.
Ihre Bürgerinitiative Cornelsenwegwiese
kontakt@cornelsenwegwiese.de

Demo gegen die Grünvernichtung

Bäume oder Beton?

Unter diesem Motto rufen der Kleingärtnerverein Oeynhausen und die Bürgerinitiative Oeynhausen retten alle Menschen auf, sich am 14. November ab 14 Uhr der Demo anzuschließen. Besucht werden sollen Baustadtrat Marc Schulte am Fehrbelliner Platz 4, Stadtentwicklungssenator Michael Müller am Fehrbelliner Platz 1, und Baulöwe Klaus Groth am Kurfürstendamm 50.

Der Bürger-Entscheid mit 85.000 Stimmen für den Erhalt der Kolonie wird von der Verwaltung weiterhin ignoriert. Wecken wir sie auf! Kommt, seid laut, seid wütend!

Wir als BI Cornelsenwegwiese schließen uns diesem Aufruf an und bitten Sie alle, die Demo zu unterstützen.

Plakat+final+A4+Webseite

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